Fendt Helios Wasserstofftraktor

Die Land- und Forstwirtschaft ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Das gilt für die Produktion und Nutzung von Energie auf landwirtschaftlichen Betrieben genau wie landwirtschaftlichen Maschinen. Auf dem Wasserstoffgipfel in Straubing wurden technologische Potentiale und praktische Nutzungsmöglichkeiten von Wasserstoff in der Land- und Forstwirtschaft unter dem Thema „Chancen und Möglichkeiten für die Land- und Forstwirtschaft“ diskutiert. Die Teilnehmenden kamen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Verbandsarbeit sowie der Praxis.

Fendt beteiligt sich gemeinsam mit anderen Partnern an dem landwirtschaftlichen Modellprojekt H2Agrar in Niedersachsen zur Erforschung einer Wasserstoffinfrastruktur für eine landwirtschaftliche Nutzung. Im Modellprojekt werden erstmalig Prototypen eines wasserstoffbetriebenen Traktors ganz regulär auf landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt. Dafür liefert Fendt im April 2023 seine zwei Prototypen der ersten Generation an landwirtschaftliche Betriebe im niedersächsischen Haren (Emsland) aus. Ziel des Projektes ist die Erforschung und der Aufbau einer Infrastruktur für Wasserstoff für die Landwirtschaft in der Modellregion Emsland. Das Projekt wurde 2022 bereits mit dem DLG Agrifuture Concept Award 2022 ausgezeichnet.

Fendt Helios Wasserstofftraktor Mauch

Weil wir an die zukunft denken.

Fendt trägt bereits seit vielen Jahren Wesentliches zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei. Dieses Engagement haben wir kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der im März 2022 verabschiedeten Fendt Nachhaltigkeitsstrategie integrieren wir das Thema Nachhaltigkeit in unsere Unternehmensstrategie und richten unser unternehmerisches Handeln konsequent danach aus.

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Globale Herausforderungen: Innovation als Schlüssel

Die Welt steht vor großen Herausforderungen – und die Landwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Im Jahr 2050 werden rund zehn Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben. Um die Weltbevölkerung, auch vor dem Hintergrund der bereits voranschreitenden Auswirkungen des Klimawandels, ernähren zu können und gleichzeitig sämtliche bestehenden Ressourcen möglichst effizient einzusetzen, sind innovative technische Lösungen gefragt. Bei der steigenden Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist die Effizienz und Langlebigkeit der eingesetzten Maschinen ein Schlüssel, um die Lebensmittelproduktion umwelt- und ressourcenschonend zu steigern.

Politischer Rahmen: der Green Deal der Europäischen Union

Unsere Ernährung ist nach Schätzungen des Weltklimarats der Vereinten Nationen für rund 20 bis 35 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dieser Anteil kann sich durch das Wachstum der Menschheit sogar noch deutlich erhöhen, wenn die Menschheit die Art und Weise, wie weltweit Lebensmittel erzeugt werden, nicht grundlegend verändert. Die Politik hat auf diese besondere Herausforderung in den letzten Jahren reagiert: Mit dem Green Deal der EU und dem deutschen Klimaschutzgesetz formuliert sie ambitionierte Vorgaben für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, aber auch zur Aufforstung, zur Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln oder zum Ausbau der biologischen Landwirtschaft. Die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sollen bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent sinken – das entspricht etwa 14 Millionen Tonnen CO2.

Die Fendt Nachhaltigkeitsstrategie:

Seit März 2022 gibt es die umfassende Fendt Nachhaltigkeitsstrategie, die unserem Engagement einen klaren Rahmen gibt. So integriert Fendt Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seiner Unternehmensstrategie. Hierbei stimmen wir uns mit unserem Mutterkonzern AGCO ab und tragen konkret zu den AGCO Prioritäten im Bereich Nachhaltigkeit bei. Wir haben sechs zentrale Handlungsfelder definiert, in denen wir unsere Nachhaltigkeits-Aktivitäten bündeln. Die Handlungsfelder umfassen die Themen Lieferkette, Produktion, Mitarbeitende, Produkte, partnerschaftliches Engagement und Gesellschaft. Für jedes Handlungsfeld erarbeiten wir konkrete und ambitionierte Ziele.

Das Ziel und ein Konflikt

Unsere Kunden, die Landwirte, sehen sich vor dem Hintergrund der globalen Entwicklung einem Zielkonflikt gegenüber: einerseits müssen sie ihre Produktivität deutlich steigern, um eine wachsende Weltbevölkerung ernähren zu können, andererseits sollen sie dabei Auflagen und Bestimmungen zum Schutz von Klima und Welt erfüllen. Wir bei Fendt haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kunden dabei zu unterstützen, diesen Zielkonflikt zu lösen und zu einer globalen nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Wir sind mit unseren Produkten nah an der Natur. Wir streben an, die erste Wahl für nachhaltige und innovative Technologielösungen in der Landtechnik in Premiumqualität zu sein. Dabei soll Fendt von Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden als verantwortungsvolles Unternehmen, vertrauenswürdiger Partner und treibende Kraft für eine zukunftsfähige und nachhaltige Landwirtschaft geschätzt werden. Wir sind uns dessen bewusst: Fendt ist nur einer von vielen Akteuren in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, die von farm to fork reicht. Unser Ziel ist es, in unserem direkten Einflussbereich durch konkrete Maßnahmen zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Transformation der Landwirtschaft beizutragen.

Durch den Einsatz von Fendt Technologien können unsere Kunden beispielsweise schon heute bis zu 50 Prozent der Emissionen in ihrer landwirtschaftlichen Produktion einsparen. Auf dem Weg zu unserem Ziel wollen wir unsere Kunden und weiteren Akteuren in der Wertschöpfungskette mitnehmen, indem wir sie mit unseren Lösungen und unserem Know-how unterstützen. Denn wir sind sicher: Den Anforderungen von Gegenwart und Zukunft können wir nur gerecht werden, wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen.

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